Während der Schöffenwahlen des Jahres 2013 hat der DVS-Bundesverband und haben die Landesverbände der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter/Schöffinnen und Schöffen gemeinsam mit verschiedenen Bildungsträgern wie VHSen oder Akademien zu Veranstaltungen aufgerufen, um geeignete Interessentinnen und Interessenten für das Schöffenamt zu gewinnen. Zudem hat der DVS-Bundesverband bundesweit über 30 Veranstaltungen für Kommunen veranstaltet, davon drei in Baden-Württemberg, um Kommunen im Vorfeld der Schöffenwahl 2013 bei den wichtigen Aufgaben zu unterstützen und einen Erfahrungsaustausch zwischen den Kommunen zu ermöglichen.

Mit Unterstützung des Landesjustizministeriums Baden-Württemberg (Pressemitteilung und Landespressekonferenz) ist es gelungen, breite Bevölkerungsschichten für das Schöffenamt 2014 bis 2018 zu interessieren und zu gewinnen. Die Verleihung des "Deutschen Schöffenpreises" im Februar 2013 an die Präsidentin des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (DVV), Frau Prof. Dr. Rita Süssmuth, im Reichstag in Berlin, hat das wichtige Ehrenamt in der Justiz weiter öffentlich deutlich gemacht und gleichzeitig die lange Kooperation zwischen dem Bund ehrenamtlicher Richterinnen und Richter und den Volkshochschulen in Deutschland hervorgehoben. Auch in den Jahren 2014 bis 2018 wird die Fortbildungsarbeit für Schöffinnen und Schöffen sowie für ehrenamtliche Richterinnen und Richter aus anderen Gerichtszweigen fortgesetzt.

Nach der Schöffenwahl Ende 2013 werden ab Jahresbeginn 2014 die gewählten Schöffinnen und Schöffen in die Rechte, Pflichten und Gestaltungsmöglichkeiten ihres Amtes eingeführt. Bundesweit werden an den Volkshochschulen Veranstaltungen zur Qualifizierung der Schöffen angeboten, die vor Ort von Gerichten und Staatsanwaltschaften, Rechtsanwälten und erfahrenen Schöffen unterstützt werden. Auch andere langjährige Partner der Verbände ehrenamtlicher Richterinnen und Richter werden die Kampagne mit eigenen Seminaren unterstützen - etwa die Akademie Frankenwarte in Würzburg oder die Evangelische Akademie Bad Boll.